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8 Kommentare

Ich behaupte, der Coolness-Faktor nimmt durch die Legalisierung ab.
Aber 50g pro Jahr für Gelegenheitskonsumenten ist sehr hoch angesetzt. Da wäre man fast jedes Wochenende high.

Ich verstehe den Ziel und Zweck der Initiative, stehe aber nicht dafür ein. Der Vergleich, dass Alkohol und Tabak gleich einzustufen ist, ist meiner Meinung nach auch falsch. Beim Joint ist man einfach high. Man kann die Intensität des Rausches nicht dosieren wie bei Alkohol. Entweder ist man high oder nicht. Absinth wäre ein besserer Vergleich. Dass Tabak in die Diskussion miteinbezogen wird ist erst recht lächerlich. Es gibt keinen Rausch, sondern ist einfach nur eine sinnlose Sucht. Tabak kann man mehr mit Videospielsucht vergleichen als mit Cannabiskonsum.

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Es gibt bei Cannabis übrigens auch andere Konsumarten als das Rauchen, namentlich das Verdampfen (Vaporizer) und das Essen.
Man könnte argumentieren, dass der Cannabis-Rausch gerade wegen der Prohibition schwierig zu kontrollieren ist, da Konsumenten bei Schwarzmarkt-Cannabis nunmal nicht wissen können wie viel psychoaktive Stoffe es enthält. Durch die Legalisation könnte das viel genauer kontrolliert und dosiert werden.

Der Vergleich mit Alkohol und Tabak ist auch sonst nicht unbedingt so fern. Die Konsumenten dieser Substanzen schaden in erster Linie sich selbst. Dasselbe wäre beim Cannabis der Fall, warum muss es also unbedingt verboten sein?
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Zudem verstehe ich nicht, wieso ein Cannabis-Rausch verboten sein soll?
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Meiner Meinung nach sind die Argumente bei solchen Diskussionen lächerlich. Meine Frage: Wo würdest du denn die Grenze ziehen?
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Nun gut, in der Schweiz darfst du dich selbst töten. Damit habe ich kein Problem. Hingegen darfst du andere nicht töten.

Ich denke mit den Drogen ist es das selbe. Wir sollten nur Drogen verbieten die anderen schaden.

Wo wir die Grenze ziehen ist bereits gelöst. Alkohol verursacht Schaden bei anderen und dennoch ist Alkohol erlaubt.

21 sollte das Mindestalter für Drogen sein
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Nun gut, in der Schweiz darfst du dich selbst töten. Damit habe ich kein Problem. Hingegen darfst du andere nicht töten.
Meinst du EXIT? Da kannst du nicht einfach reinspazieren und sagen, du willst sterben?

Ich denke mit den Drogen ist es das selbe. Wir sollten nur Drogen verbieten die anderen schaden.
Keine Droge schadet andere Menschen. Leider, wireken alle anders beim einzelnen Menschen (auch Alkohol)

Wo wir die Grenze ziehen ist bereits gelöst. Alkohol verursacht Schaden bei anderen und dennoch ist Alkohol erlaubt.
Ein gesunder Mensch der trinkt tötet niemanden. Du meinst gemässigter Konsum, was bei Hanf nicht möglich ist.

21 sollte das Mindestalter für Drogen sein
Da bin ich anderer Meinung. Das wird keinen Effekt auf Teenager haben. Im Gegenteil, durch das Verbot wird es noch attraktiver. Sie dürfen Autofahren, aber dürfen nicht Hanf rauchen?

Wie ich sagte, sehe ich Argumente dafür, aber der Vergleich mit Alkohol oder Tabak funktioniert nicht. Wie ich abstimmen würde weiss ich noch nicht genau, dazu müsste ich die Unterlagen genauer studieren.
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Cannabis finde ich ein interessantes Thema und habe ein von mir aus weitgehend objektives Video gefunden. Hier die Zusammenfassung:
  1. Marijuana hilft gegen chronische Schmerzen bei Erwachsenen
  2. Marijuana hilft gegen Übelkeit und Erbrechen bei Krebspatienten
  3. Es gibt starke Hinweise, dass Marijuana bei spastischen Symptomen bei Multipler Sclerosis hilft
  4. Es gibt moderate Hinweise, dass Marijuana bei Schlafanpnoe und bei Fibromyalgia (?) hilft
  5. Es gibt einige Hinweise, dass Marijuana den Appetit bei Menschen mit HIV/AIDS verbessert
  6. Es gibt einige Hinweise, dass Marijuana bei Symptomen von Tourette hilft
  7. Es gibt einige Hinweise, dass Marijuana bei PTSD oder Ängsten hilft
  8. Es gibt einige Hinweise, dass Marijuana nicht bei Dementiasymptomen hilft 
  9. Es gibt einige Hinweise, dass Marijuana nicht bei Glaukom Augeninnendruck hilft
  10. Es gibt einige Hinweise, dass Marijuana nicht bei Depressionssymptomen hilft bei Menschen mit chronischen Schmerzen oder MS
  11. Es gibt moderate Hinweise, dass kein Zusammenhang mit Marijuana und Lungen-, Kopf-, oder Halskrebs besteht
  12. Es gibt einige Hinweise, dass ein Zusammenhang mit Marijuana und (non-seminoma-type?) Hodenkrebs besteht
  13. Es gibt einige Hinweise, dass Marijuana den Ausbruch eines Herzinfarktes oder Schlaganfall begünstigen kann
  14. Es gibt starke Hinweise, dass sich bei Personen, die Marijuana über lange Zeit rauchen, das Atmen (Bronchitis) verschlechtert 
    1. Jedoch kommen andere Studien zu gegenteiligen Ergebnissen. 
    2. Zudem gibt es moderate Hinweise, dass sich sich bei einem Stopp die Atemfunktion wieder verbessert
  15. Es gibt moderate Hinweise, dass Marijuana zu akut schlechterem Lernvermögen führt, als auch schlechterem Gedächtnis oder Aufmerksamkeit
  16. Es gibt substanzielle Hinweise, dass Marijuana der Entwicklung von Schizophrenia beiträgt
  17. Es gibt moderate Hinweise, dass Marijuana die Symptome bei Menschen mit bestehenden psychischen Krankheiten verschlechtert
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Es erstaunt mich, dass es bei Depression nicht helfen soll.
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